
Digitalagentur für politische Kommunikation
Extremisten erzählen eine einzige große Geschichte und füttern sie jeden Tag mit neuen Anlässen. Demokratische Anliegen kommen dagegen meist als Einzelthemen daher, jedes für sich im Recht und zusammen schwer zu merken. Wir denken in Gesamterzählungen, damit jede Botschaft weiß, wohin sie gehört.
Gute Anliegen verlieren im Netz selten, weil sie falsch wären. Sie verlieren, weil sie zu leise, zu vorsichtig und zu verstreut auftreten. Ein Post zur Rente, einer zum Klima, einer zur Pflege, dazwischen eine Pressemitteilung. Jeder davon stimmt, aber niemand kann sagen, wofür ihr eigentlich steht. Die Gegenseite hat dieses Problem nicht. Sie braucht keine Fakten, nur ein Gefühl, und das wiederholt sie, bis es sitzt.
Eine Gesamterzählung ist kein Slogan und keine Kampagne. Sie ist das Bild, das Menschen im Kopf haben, wenn sie an euch denken: wer ihr seid, wofür ihr kämpft und warum es sie betrifft. Steht sie, wird jedes einzelne Thema zum Beweis dafür.



